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Das historische Mainzer Deutschhaus - eine Zeitreise

Das imposante Gebäude aus dem 18. Jahrhundert spiegelt in seiner wechselvollen Geschichte bedeutende Kapitel rheinischer, deutscher und europäischer Geschichte wider. Im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern zerstört, wurde das Gebäude in den Jahren 1950/51 in nur 153 Tagen zum Parlamentsgebäude ausgebaut.

© Stadtarchiv Mainz, NL 35,5; Zeichnung des Architekten Johann Baptist Joseph Laske

Das Deutschhaus mit einem zur ersten deutschen Industrieausstellung 1842 im Hof errichteten hölzernen Pavillion

1946 wurde auf Initiative der französischen Besatzungsmacht das Bundesland Rheinland-Pfalz gegründet und Mainz zur Landeshauptstadt bestimmt. Weil Mainz schwer zerstört war, tagte die verfassungsgebende "Beratende Landesversammlung" und ab 1947 der Landtag in Koblenz. 1950 beschloss der Landtag, nach Mainz umzuziehen, und zwar in das Deutschhaus, das zu diesem Zweck wieder aufgebaut werden sollte. Nach einer nur halbjährigen Bauzeit konnte der Landtag am 18. Mai 1951, dem Beginn der zweiten Wahlperiode, sein neues Domizil beziehen.

Downloads

Das Deutschhaus aus bauhistorischer Perspektive (PDF)
Wissenschaftliche Untersuchung zum Deutschhaus im Vorfeld der Generalsanierung