Interregionaler Parlamentarierrat (IPR)

Der Interregionale Parlamentarierrat (IPR) ist seit 1986 die parlamentarische Versammlung der Großregion. Ihm gehören gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Parlamente aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Grand Est (Lothringen), Luxemburg, Wallonien, der Föderation Wallonie-Brüssel und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens an.

© Landtag RLP/K. Schäfer

Abschlussplenum des IPR unter rheinland-pfälzischer Präsidentschaft im Landtag Rheinland-Pfalz (2024)

Zusammensetzung und Arbeitsweise

Der IPR umfasst 50 Mitglieder, darunter Parlamentspräsidentinnen und -präsidenten sowie Abgeordnete. Die Präsidentschaft wechselt alle zwei Jahre zwischen den Mitgliedsregionen. Der Rat tagt zweimal jährlich im Plenum und berät aktuelle Themen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Seine Empfehlungen richtet er an die Regierungen der beteiligten Regionen.  

Aufgaben

Der IPR stärkt die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Großregion sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Zudem begleitet er die Arbeit des Gipfels der Exekutiven. Die inhaltliche Arbeit erfolgt in sechs Fachkommissionen. Sie behandeln Themen in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Umwelt, Verkehr, Medien, Bildung, Kultur und Sicherheit.

Weitere Informationen

Kontakt

Merle Siegmund
Telefon 06131 208-2510
E-Mail Merle Siegmund

Dr. Christina Hof
Telefon 06131 208-2508
E-Mail Dr. Christina Hof

Sibylle Rost
Telefon 06131 208-2507
E-Mail Sibylle Rost

 

Steckbrief Großregion

Einwohnerzahl: ca. 11,8 Mio. (Stand 2023)
Fläche: ca. 65.401 km²
Grenzpendler: 274.400 jährlich (Stand 2023)
Größte Städte: Mainz, Trier, Saarbrücken, Luxemburg-Stadt, Metz, Lüttich, Charleroi

Nachrichten zum IPR

Link zum Artikel "40 Jahre Interregionaler Parlamentarierrat (IPR)"

Link zum Video „40 Jahre Interregionaler Parlamentarierrat“ (Youtube)

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