4er Netzwerk der Regionalpartner

Seit dem 21. Mai 2003 bilden Rheinland-Pfalz, Burgund-Franche-Comté (Frankreich), Oppeln (Polen) und Mittelböhmen (Tschechien) das sogenannte 4er-Netzwerk der Regionalpartner. Damit entwickelten sie ihre bisherigen bilateralen Partnerschaften zu einem multilateralen Bündnis.

Chronologie

Bereits über ein Jahr vor dem Beitritt von Polen und Tschechien in die EU traf sich im Januar 2003 eine Arbeitsgruppe aus Rheinland-Pfalz, Burgund (heute: Burgund-Franche-Comté), Oppeln und Mittelböhmen zur Vorbereitung einer Gemeinsamen Erklärung in Oppeln. Diese Erklärung lieferte die Grundlage für die anschließende Erweiterung der einzelnen bilateralen Partnerschaften zum neuen 4er-Netzwerk der Regionalpartner am 21. Mai 2003. Die Regionen arbeiten politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, kulturell und administrativ eng zusammen und trugen so besonders in den Anfangsjahren des Bündnisses zur Integration der damaligen EU-Beitrittsstaaten Tschechien und Polen in die EU bei.

Heute sind Kultur, Bildung, Hochschulen, Wirtschaft, Umwelt, Tourismus, Weinbau, Politik für den ländlichen Raum, Soziales und Verwaltungskooperation wichtige gemeinsame Arbeitsbereiche. Zum Austausch und zur Planung von Projekten in diesen Themenfeldern finden jährlich Gipfeltreffen der politischen Spitzen der vier Regionen statt.

Arbeitsfelder und Projekte