Schriftzug # weitergedenken

Ideen und Formate zur Demokratiebildung und lokalen Gedenkarbeit für die Opfergruppen der NS-Diktatur

© Landtag RLP / S. Jasmin

Ausschnitt aus der Veranstaltung des Vorjahres.

Einen Tag lang setzten wir uns mit aktuellen Konzepten und Formaten zur Gedenkarbeit und Demokratiebildung auseinander. Der Fokus lag auf den von der NS-Diktatur verfolgten Opfergruppen und die Auswirkungen, die bis in unsere Gegenwart reichen. Wie können wir die Erinnerung an die vielen Opfer wachhalten, an Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Diktatur gelitten haben und ermordet wurden? Und was haben diese Ereignisse von damals mit der Gegenwart und unserer Demokratie zu tun?

Die Veranstaltung #weitergedenken will einerseits Bestandsaufnahme sein, andererseits aktuelle Tendenzen weiterdenken und so Zukunftsperspektiven eröffnen, wie aktuelle Impulse in konkrete Bildungsarbeit und Unterrichtskonzepte umgesetzt werden können.

Neben einer Lehrerfortbildung am Vormittag richtete sich die Veranstaltung ab 13.00 Uhr an die interessierte Öffentlichkeit. Beim Markt der Möglichkeiten präsentierten sich Opferverbände und Gedenkinitiativen, um über ihre Arbeit zu informieren. Bei der Abschlussrunde im Plenarsaal gab es neben einem Zeitzeugengespräch eine Talkrunde mit Angehörigen von verschiedenen Opfergruppen, die darüber berichteten, welche Auswirkungen bis in die Gegenwart zu spüren sind.

Die für alle sichtbaren Spuren von Folter, Schlägen und Ausbeutung wurden mit der Zeit weniger. Aber die seelischen Spuren nicht.

Ines Eichmüller, vevon e.V.
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