Partnerschaft mit der Republik Ruanda

Ruanda ist seit 1982 die einzige Partnernation von Rheinland-Pfalz und nimmt damit eine besondere Stellung ein. Die Partnerschaft ist stark zivilgesellschaftlich geprägt und basiert auf dem Prinzip der „Graswurzelpartnerschaft“, die direkt bei den Menschen ansetzt.

© Landtag RLP / K. Schäfer

Fotografien von Tom Baerwald in der Ausstellung "Wir sind Ruanda", welche der Landtag anlässlich der 35-jährigen Partnerschaft mit Ruanda in Kooperation mit dem Ministerium für Inneres und Sport im Landesmuseum in Mainz präsentierte. 31.08.2017

Partnerschaft und Zusammenarbeit

Die Partnerschaft basiert auf zivilgesellschaftlich getragener Entwicklungszusammenarbeit und richtet ihre Projekte an den lokalen Bedürfnissen aus, insbesondere in Bildung, Gesundheit, Umwelt- und Klimaschutz sowie Infrastruktur. Seit 1982 wurden über 2.200 Projekte gefördert, ergänzt durch regelmäßige Delegationsbesuche seit 2000 und institutionelle Vereinbarungen zur Vertiefung der Zusammenarbeit (2002, zuletzt erneuert 2019).

Neben politischer Kooperation, etwa durch Engagementförderung sowie Aus- und Austauschprogramme für parlamentarische Fachkräfte, ist die Partnerschaft breit in der Zivilgesellschaft verankert – unter anderem durch Schul-, Kommunal- und Kirchenpartnerschaften sowie zahlreiche Vereine und Initiativen. Eine zentrale Rolle spielen dabei der Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/Ruanda e. V., der seit 1983 Akteurinnen und Akteure vernetzt und unterstützt, sowie das Koordinationsbüro in Kigali als Anlaufstelle für ruandische Partner und für die Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Kontakt

Merle Siegmund
Telefon 06131 208-2510
E-Mail Merle Siegmund

Steckbrief Ruanda

Einwohnerzahl: 12.721.430
Fläche: 26.338 km2
Größte Stadt des Landes: Kigali
Vorbild: Höchster Frauenanteil im nationalen Parlament (64%)

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